Auf ein Neues
Es ist schwierig sich immer wieder neue eloquente Titel auszudenken und deswegen beschränke ich es dieses Mal auf das Wesentliche. Also auf ein Neues!
Was gibt es denn Neues? Ich habe am Montag einen Termin beim Neurologen und werde von den Interferonen auf die viel gepriesenen Tabletten umsteigen. Mir ist es in diesem Fall gar nicht einmal darum zu spritzen, sondern eher um den logistischen Aufwand dahinter, den eine Betaferon Alternative wiederum mit sich bringt und diese setzt dann voraus, dass ich mich jeden Tag spritzen würde. Das wiederum bedeuten würde, immer dafür zu sorgen, das Medikament vorrätig zu haben, immer dafür zu sorgen das Medikament mitzunehmen und immer von der Zeit her zu planen, mich auch an diesem weiteren Tag spritzen zu können.
Nun gut, Diabetiker machen das auch und würde es keine Alternative geben, würde ich das sicherlich auch machen. Nun gibt es einige Alternativen, wenn diese vielleicht auch die gewagteste davon ist aber ich könnte noch einige andere Wege gehen und ehrlich gesagt, hänge ich auch gar nicht wirklich an Interferon. Überhaupt kommt mir das Medikament so vor, als wenn man nicht mehr weiß was man tun könnte, dann therapiert man den Patienten mit Interferon. Inzwischen habe ich auch von anderen gehört, dass sie mit einer schweren Krankheit mit Interferon therapiert werden und es ihnen dabei Interferon typisch schlecht geht. Okay, es gibt eine Alternative selbst wenn mein Neurologe nicht davon begeistert sein wird, ich werde es in diesem Fall ausprobieren. Von einer Monats- oder drei Monatspackung, wird man schon nicht gleich tot umfallen.
Ansonsten habe ich ein kleines, neues Notebook, nein kein Netbook, sondern ein richtiges Notebook. Schön daran ist, dass inzwischen sogar die Prozessoren im Notebooks schnell genug sind, um mit meiner Diktatsoftware zu arbeiten. Aber ehrlich gesagt, ich finde ich es sehr viel mehr spannender, mit dem Gerät zu arbeiten, surfen oder zu spielen.
Wenn sie mit dem Gedanken spielen sollten, sich auch eine Diktatsoftware zu kaufen, dann holen Sie sich am besten auch gleich ein neues Headset mit dazu. Denn das mitgelieferte von Dragon taugt nicht besonders viel und Sie ärgern sich wahrscheinlich mehr über die gescheiterten Versuche beim Diktieren, als darüber, dass sie nochmal ins Portmonee greifen müssen. Außerdem ist das günstigste Kabel gebundene Plantronics-Headset, mit Geräuschunterdrückung, immer noch wesentlich besser, als das mitgelieferte China-Pseudo-Headset. Also tun Sie sich selbst einen Gefallen und geben Sie bei Amazon nochmal 20 Euro aus. Sie werden sehen, mit den richtigen Headset macht diktieren auch richtig Spaß.
Vom diktieren wieder wegzukommen, meine Frau sich inzwischen zu 99 % sicher, dass es sich bei mir nun Hashimoto handelt und gar nicht um die Multiple Sklerose. So sicher bin ich mir aber noch nicht, die Schilddrüsen Medikamente bewirken zwar Wunder aber ich bin nicht ganz 100 %-tig sicher, ob da nicht noch etwas anderes ist. Aber vielleicht ist es auch etwas ganz etwas anders und Multiple Sklerose ist nur eine Form von Hashimoto. Jedenfalls ist die kleine, unbedeutende Schilddrüse scheinbar wichtiger als die meisten Ärzte annehmen.
Von dem abgesehen, ich war schon immer der Meinung, dass nichts in unserem Körper ohne tieferen Sinn existiert. Mal davon abgesehen, dass sie auf den Blinddarm inzwischen vielleicht verzichten könnten. Aber Scherz beiseite, mein Zustand verbessert sich weiter und wenn ich eine Schätzung abgeben müsste, dann würde ich sagen, es liegt zu 70 % an Hashimoto. Vielleicht hängt es nur an Hashimoto aber sich nur darauf zu verlassen wäre zumindest im Augenblick noch grobfahrlässig. Bevor ich wieder meine MS-Medikamente absetzen werde, möchte ich einen Zustand erreichen, mit dem ich es mir auch leisten kann einen Versuch zu wagen. Aus diesem Grund werde ich am Montag erst einmal ein ernstes Gespräch mit meinem Neurologen führen müssen. Wie es dann weitergeht werde ich ihn dann natürlich wieder schreiben.
Besser spät als nie
Damit ich auch einmal wieder etwas von mir hören lasse, vorab einfach einmal meine Entschuldigung. Ja, ich war wirklich krank und hatte nicht nur so ein Imundingens.
Nachdem ich eigentlich gar nicht viel schreiben möchte, gut dass ich das gleich vorab schreibe, meine Erkenntnisse zu Hashimoto und MS. Nach einigen Recherchen habe ich herausgefunden, dass man sehr wohl auch beides haben kann. Das liegt daran, dass die Interferone wie in Betaferon oder einigen anderen Medikamenten das Hashimoto auslösen oder verstärken können. Gut das war das negative vorab.
Wie ich schon immer gesagt habe, da ist noch irgendetwas anderes, die Medikamente beziehungsweise das Cortison haben bei mir gewirkt aber… aber Cortison wirkt durchaus auch bei Hashimoto oder einer Nebennierenschwäche… nicht fragen, einfach im Internet nachschlagen. Jedenfalls laufen diese Dinge auf etwas hinaus, dass eben die MS Symptomatik hat.
Wie es mir gerade geht? Eigentlich würde ich sagen ganz gut. Es lösen sich langsam langjährige Beschwerden auf und andere bleiben oder verbessern sich in einem nicht wahrnehmbaren Ausmaß. Wie es meine Schwester sagte, geschädigte Nerven bleiben geschädigt aber daran glaube ich nicht ganz. Ich habe schon einmal Gefühl zurück bekommen, wo ich schon jahrelang nichts mehr gespürt habe.
Nun gut, durch die Behandlung und ich bin mir noch nicht sicher, ob die Dosis ausreichend ist, geht es mir zunehmend besser. Zum einen musste ich mich auch schon beim Gang durch meine Wohnung festhalten aber es hat sich wirklich einiges getan.
Der Schwindel ist sozusagen weg und das ist schon mal nicht schlecht. RLS, Restless Legs ist auch “fast” weg. Warum jetzt nur fast? Ja, eigentlich ist es ganz weg aber ganz weit entfernt spüre ich etwas und ich kann nicht sagen ob ich nicht, wenn ich an diesem Gefühl arbeiten würde, nicht vielleicht doch wieder zu zucken anfangen würde? Wer weiß das schon und wer will das schon ausprobieren – wenn es schon mal nicht zuckt.
Aber es hat sich sogar etwas mehr getan, nicht nur dass ich auch ohne festhalten gehen kann ich habe sogar schon ausprobiert ob ich joggen kann. Und kann ich? Natürlich nicht, die Muskulatur gibt das gar nicht mehr her aber laufen könnte ich. Habt ihr das gerade genau gelesen? Laufen könnte ich?
Auf den Punkt gebracht, es ging durchaus aber eben doch nicht so lange, dass ich zum Joggen rausgehen könnte. Der Punkt ist aber dieser, MS kranke holen sich eher blaue Flecken als die Erkenntnis, dass es noch zu anstrengend für sie ist.
Habe ich nun MS oder Hashimoto? Ich weiß es nicht. Vielleicht beides oder vielleicht ist MS auch nur eine Version von Hashimoto. Nächste Woche werde ich zu meiner Ärztin gehen und mein Blut untersuchen lassen. Zum einen wieder die Standarduntersuchungen und zum anderen einige Vitamine testen lassen. Vielleicht hilft mir das dann noch genauer weiter. Über TRH mache ich mir gerade Gedanken, denn es soll auch bei MS wirken… vielleicht doch beides? Na wie dem auch sei, ich halte euch auf dem Laufenden. Jetzt wurde es wohl doch wieder mehr…
7. Tag nach dem Hashimoto Test
Heute ist der Tag vor dem nächsten Termin mit meinem Arzt. Wenn alles gut läuft hat er diese dubiose Krankheit entdeckt und dann sollte ich den Titel des Blogs auch noch ändern.
Dann ist es das Leben mit Hashimoto und nicht mit MS oder ist das sogar das Gleiche? Jedenfalls wurde ich auf Hashimoto noch nicht endgültig positiv getestet und die Befunde meiner Multiple Sklerose Untersuchungen sagen klar und deutlich MS. Da gibt es auch gar keine Zweifel.
Warum ich dann so auf Hashimoto beharre? Durch die Gabe von Hormonen zum Test veränderte sich mein Befinden erheblich zum besseren und manche Dinge wurden bereits nach dem ersten Test so gut wie nicht mehr seit Beginn meiner MS Diagnose.
Ob es nun Hashimoto habe oder vielleicht auch nicht, es liegt definitiv irgendwie an meiner Schilddrüse und den Hormonen. Wenn es kein Hashimoto ist, dann ist es eine Möglichkeit Multiple Sklerose zu Therapieren. Was aber unwahrscheinlicher wäre als das ich einfach nur Hashimoto hätte.
Einziger Haken an der Geschichte wäre, dass es auch noch mein Arzt finden muss und Hashimoto angeblich schwierig zu entdecken ist. Hoffentlich reicht dazu auch meine Reaktion auf die Hormone.
Beim Thema Hormone, scheinbar habe ich inzwischen den Höchststand erreicht und wenn ich nicht ein weiteres Mal Hormone bekommen werde, wird mein Zustand demnächst wohl wieder abbauen. Bleibt nur zu hoffen, dass ich zuerst neue Medikamente und eine Diagnose bekomme.
Wie ich mit Betaferon verfahre weiß ich noch gar nicht aber gleich absetzen kommt wohl nicht in Frage. Und beim Thema Betaferon fällt mir auch noch ein, dass ich dann wohl noch mit meinem Neurologen sprechen muss.
Ich weiß zwar nicht ob dieser Arzt nun schon auf Anhieb etwas findet aber ich werde morgen nach meiner Diagnose etwas darüber schreiben. Und vielleicht hat dann der Spuk bereits endgültig ein Ende.
4. Tag nach dem Hashimoto Test
Um es heute kurz zu machen, die Nacht war anstrengend und die Arbeit ist viel. Nachdem über Deutschland etliche Orkane gezogen sind und auch mich vom schlafen abgehalten haben, muss ich mich doch auf die Fakten beschränken.
Ich glaube das die Hormone, beziehungsweise die Schilddrüse immer noch arbeiten und so geht es mir auch ständig etwas besser. Auch wenn die Steigerungen inzwischen nur noch marginal sind.
Inzwischen habe ich ehrlich gesagt auch etwas bammel, dass der Arzt nächste Woche mehr einen negativen Befund unterbreiten will. Wie es von einer Freundin beschrieben worden ist, so ist Hashimoto sehr schwer festzustellen und so könnte es auch gut sein, dass mir der Arzt nächste Woche sagt, leider haben wir nichts gefunden.
Jedenfalls stelle ich bei den kleinen Verbesserungen die ständig kommen auch fest, dass die großen Verbesserungen alleine durch die Gabe der Hormone geschehen sind. Nichts desto trotz bewege ich mich auf den Stand in der Therme zu und zu diesem Sprung ist es nicht mehr allzu weit hin.
Inzwischen habe ich jedenfalls etliche Gedanken darauf verschwendet, was ich alles sagen und tun könnte wenn der Befund wasserdicht ist. Ich mache noch nicht einmal einen Arzt einen Vorwurf daraus, diese spezielle Krankheit nicht entdeckt zu haben. Diese Krankheit ist doch mit dem was erwartet wird zu verwandt.
Ein berechtigter Grund für einen Vorwurf wäre aber dieser, dass ich jeden Arzt immer gesagt habe auf welche Vitamine ich reagiere und keiner sich nur die Zeit genommen hat um nur einen Gedanken darauf zu verschwenden. Es ist eben doch einfacher teuere Medikamente ohne Wert an jemanden zu verkaufen als diesen richtig zu therapieren. Das nennt sich dann Gesundheitsreform. Es wird leider an den falschen Stellen gespart.
Multiple Sklerose oder Perniziöse Anämie?
Nach ausgiebigen Tests habe ich festgestellt, dass es wohl nicht KPU sein kann. Ich stelle zwar auch immer wieder fest, dass in gewissen Maßen Vitamin B1 + B6 eine Wirkung haben aber ich stelle auch fest, dass diese Vitamine nicht zu einer Genesung führen.
Nun habe ich mich in die Krankheit KPU genauer einlesen und versucht, bevor ich sie auch bei meinem Arzt testen lasse selbst zu therapieren. Nach einer anfänglichen Verbesserung meiner Sehkraft, die ich auch auf Zink und Vitamin B6 zurückführte, stellte ich allerdings auch fest, dass es wohl auch daran liegt, dass sich gerade zu dieser Zeit auch wieder meine Brille aufgesetzt habe. Meine Sehkraft teste ich natürlich immer unter den gleichen Umständen, nicht nur einmal mit und einmal ohne Brille. Nachdem ich die Brille einige Zeit benutzt habe, wurde meine Sehkraft auch ohne Brille etwas besser. Jedenfalls lag das nicht an der Medikation.
Also kann ich in diesem Fall KPU ausschließen, auch wenn dies zu einer hohen Wahrscheinlichkeit Sinn gemacht hätte. Jedenfalls war ich kurzzeitig etwas geknickt und war praktisch wieder am Anfang. Eben bei meinen Überlegungen, warum es mir gerade zu dieser Zeit besonders gut ging, in der wir damals in der Therme waren. Durch Zufall stolperte nun meine Frau über eine Autorin, deren Ehemann zu Beginn des 19. Jahrhunderts schwer erkrankt war. Dieser Ehemann war an einem Vitaminmangel erkrankt.
Durch einen starken Mangel an Vitamin 12 treten so gut wie alle bekannten Multiple Sklerose Symptome auf, sogar ein Doppelblick oder Unsicherheiten beim Gehen bis zur Querschnittslähmung. Das wir, beziehungsweise meine Frau über diesen Mann, beziehungsweise dessen Krankheit gestolpert sind, das war purer Zufall aber diese Krankheit ist sogar noch wesentlich präziser als meine bisherigen Vermutungen.
Auch wenn ich den Vitamin B-12 Mangel zwar in Betracht gezogen habe aber nicht in Erwägung gezogen habe, dass dessen Auswirkungen so gravierend sein könnten, dass diese als Multiple Sklerose gedeutet werden können, habe ich mich von den Symptomen wirklich überraschen lassen.
Bei der Recherche über diese Krankheit habe ich auch festgestellt, dass diese häufig mit Multiple Sklerose verwechselt wird. Beide Krankheiten wirken sich auch direkt auf das Rückenmark aus. Bei der Perniziöse Anämie kann man allerdings mit hoch dosierten Vitamin B 12 wenigstens deren Symptome zum großen Teil ausblenden.
Meiner Meinung nach wäre es aber auch gar nicht verwunderlich, wenn die Multiple Sklerose zwischen den Krankheiten und Vitaminmangel Erscheinungen angesiedelt wäre. Möglicherweise ist das Krankheitsbild auch ein Sammelsurium verschiedener Mangelerscheinungen, die von Patient zu Patient variieren können. Jedenfalls bin ich weiter der Meinung, dass zumindest bei mir die Krankheit in irgendeiner Weise mit dem Vitaminen aus dem B-Komplex in Verbindung steht.
Bevor ich dieses Mal allerdings in Euphorie ausgebrochen bin, habe ich zuerst einige Tage lang Vitamin B-12 in hoch dosierte Version zu mir genommen. Nun hat nach einigen Tagen die Berührungsempfindlichkeit meiner Hände deutlich zugenommen, auch wenn das nur daran liegen könnte, dass ich gerade mehr rote Blutkörperchen im Blut habe und wenn ich darauf wetten müsste, dann würde ich auch noch sagen, dass sie Taubheit aus meinen Beinen langsam verschwindet. Jedenfalls ist diese Krankheit einer meiner Favoriten bei den möglichen Kandidaten der multiple Sklerose ähnlichen Krankheiten. Außerdem bewegte sich die Krankheit im Vitamin B Kreis und ist auch noch therapierbar – wunderbar!
Das Wetter bringt mich um
Gerade haben wir noch das letzte aufbäumen des Sommers verspürt und mit knappen 30 Grad war es auch Maximum von dem was ich ertragen konnte.
Unter dem Strich blieb für mich übrig, nach einem heißen langen Sommertag war ich knapp am Ende meiner Kräfte weder Vitamine noch Shakes konnten nicht am Ende wirklich retten. Sichtlich lädiert habe ich schließlich auf den Abend mit kühler Luft gewartet.
Zu der Zeit als ich schließlich ins Bett ging, war der Spuk fast vorbei und ich dachte bei mir, nun kann der nächste heiße Tag kommen. Nur danach passierte wieder das, was in Deutschland meistens passiert wenn es einen schönen Tag gab, es wurde wieder kalt. Aber nach dem Tag gestern kommt mir das ehrlich gesagt ganz gelegen!
Meine Mutter, mit über 60 Jahren macht übrigens gerade Urlaub auf Teneriffa und dort hat es gerade 35 Grad. Nicht dass ich solche Temperaturen nicht auch aushalten könnte aber dazu benötige ich einen kleinen Vorlauf und richtig gut geht es mir auch erst gegen Mitte der zweiten Woche. Jedenfalls habe ich festgestellt, auch ichFernreisen sind durchaus für mich erträglich. Mein Lieblingsreiseziel ist übrigens die Karibik aber darüber kann ich vielleicht ein andermal schreiben.
Ich habe übrigens auch festgestellt, dass die Artikel über das Einmachen auf großes Interesse stoßen uns sehr oft gelesen werden. Ehrlich gesagt finde ich auch nicht gedacht, dass Einmachen so viel Spaß macht und alles wesentlich besser als im Supermarkt schmeckt. Ich kann Ihnen jedenfalls nur den Tipp geben, versuchen Sie es doch selbst einmal. Die Konserven sollen bis zu zwei Jahren halten um bis zu sechs Monaten habe ich das selbst schon getestet. Also Machen sie was das Zeug hält!
Jetzt würde ich gerne noch irgendwas über die Krankheit, Vitamine oder irgendeine Nahrungsergänzungszusätze schreiben aber im Prinzip hat sich nichts verändert. Ich bin jedenfalls gespannt, welche Medikamente in den nächsten Jahren vorgestellt werden. Es sind viele interessante Präparate angekündigt, sie nicht nur unser Leben verbessern, sondern uns auch fast beschwerdefrei leben lassen können. Ich bin jedenfalls gespannt darauf!
Was sich sonst noch alles Neues gibt
Also ehrlich, es ist gar nicht böse gemeint aber ich leiere mir hier wirklich jede Zeile Text aus den Rippen, zum Schreiben habe ich nämlich eigentlich gerade gar keine Zeit aber wenn ich denke, dass es etwas wichtiges zu verkünden gibt, dann mache ich das Unmögliche eben doch möglich.
Unverhoft kommt oft
Am meisten hat mich gestört, dass ich nicht mehr perfekt gesehen habe und mich mit den B-Vitaminen eigentlich trotzdem gut gefühlt habe. Was sehr verwunderlich war.
Nachdem ich nochmal alles durch ging, was ich alles bei meiner Therapie beim Arzt gemacht habe, fiel mir auf, dass ich noch zusätzlich einige Medikamente, sozusagen zu Einleitung der Therapie genommen habe. Nachdem ich noch etwas ähnliches zu Hause hatte, versuchte ich mein Glück und meine Augen wurden nach kurzer Zeit besser. Was allerdings leider nicht lange anhielt.
Nach einigen Stunden sah ich wieder genau so gut wie zuvor aber das ließ sich auch am nächsten Tag auch wiederholen und sogar noch ausdehnen. Im Augenblick bin ich beim dritten Tag und versuche alles noch weiter auszudehnen. Wie es aussieht lässt es sich mit der klaren Sicht auch immer weiter ausdehnen.
Als nächstes werde ich bei meiner Hausärztin noch einmal die genauen Medikamente zusammenstellen und hoffen, dass es das war. Im Prinzip bin ich jetzt fast wieder dort wo ich angefangen habe. Denn sollte das andere Medikament alleine reichen, dann kann ich das nur feststellen, wenn ich das Betaferon weglasse. Aber im Augenblick mache ich das lieber noch nicht.
Die nächsten Tage werde ich jedenfalls es wie gehabt probieren und sobald ich auf die vorherige Meditation von meiner Ärztin zurückkehre, werde ich auch im Detail darauf eingehen, was für Medikamente ich nehme und was für Veränderungen es sich dann einstellen werden.
Unter dem Strich bin ich nicht sicher ob ich wirklich den vom Neurologen proklamierten Vitaminmangel habe oder es sich nicht bei dieser Krankheit um ein Zusammenspiel verschiedener Mangelerkrankungen handelt, die vielleicht durch etwas wie einem Tumor zustande kommen. Es muss kein Tumor im herkömmlichen Sinn sein, möglicherweise ist es auch nur eine Krankheit, die unterschiedliche Stoffe aus unserem Körpern zieht. Damit würden sich auch die vollkommen verschiedenen Ausprägungen dieser Krankheit erklären lassen.
Ich kann zwar nicht täglich schreiben aber ich versuche Sie auf dem Laufenden zu halten. Vielleicht hilft ihnen auch der eine oder andere Tipp dabei weiter.
Das ging doch besser als erwartet
Also das hat ja nicht schlecht geklappt. Wir waren einkaufen und haben den Tag in der Stadt verbracht aber ich war auch nicht überall mit dabei aber dafür bin ich ein langes Stück ganz ohne Hilfe, Begleitung oder Hinsetzen gegangen.
Die Klimaerwärmung kotzt mich an
Haben Sie es schon bemerkt? Über die Klimaerwärmung wird nur gesprochen, wenn es einen schönen Sommer gibt. Wenn es dann einmal einen mäßigen Sommer gibt, spricht niemand mehr über die Klimaerwärmung.
Gerade die Bildzeitung schreibt in einem schönen Sommer fast täglich über die Klimaerwärmung und nun bei schlechtem Wetter kommt sich sogar die Bildzeitung blöd dabei vor. Im Augenblick gibt es eine verminderte Sonnenaktivität und noch einen Vulkanausbruch dazu, sollten sich diese Umstände verstärken, so werden wir eher in eine neue Eiszeit als in eine weitere Klimaerwärmung kommen.
Was bedeutet eigentlich Klimaerwärmung? Mit Klimaerwärmung wird der Umstand beschrieben, dass es augenblicklich wieder wärmer werden soll. Im Augenblick werden Sie bestimmt denken, schön, ich mag die Klimaerwärmung aber wir haben mit dieser Klimaerwärmung auch verschiedene Probleme.
Wir haben uns perfekt an diese kleine Eiszeit angepasst und sobald es eine Klimaerwärmung geben wird, müssen wir uns eben an das wärmere Klima anpassen und vielleicht sogar unsere Lebensumstände verändern. Gewonnenes Land dem Meer überlassen oder größere Dämme bauen. Dazu haben wir aber auch genügend Zeit, denn so schnell wie die kleine Eiszeit kam, so schnell ist sie dann auch wieder weg und das kann durchaus auch mehrere hundert Jahre dauern.
Bis in die 80er Jahre sprach auch jeder von einer neuen Eiszeit aber ich will hier mal nicht spekulieren, welcher Wissenschaftler wirklich mit seinen Vermutungen recht hatte. Jetzt ist es jedenfalls gerade so kalt, wie in manchen Wintern und jedes Mal wenn ich von der Klimaerwärmung höre könnte ich mich wirklich übergeben. Aber es soll auch bald wieder schön werden, so wurde es zumindest angekündigt.
An der Jahres Durchschnittstemperatur ändert das aber bestimmt nicht mehr viel. Wenn sich das Klima überhaupt erwärmt, dann bestimmt nicht bei uns. Da glaube ich wirklich mehr an die Theorie von Michael Crichton, der darauf verwies, dass es schon immer ein Auf und ein Ab gab.
Aber Kälte hin oder her, wahrscheinlich ist es für Sie interessanter wie es mir mit meiner Krankheit geht, als dass ich mich über das Klima beklage. Ja es geht mir gerade gut, besser als nur Multiple Sklerose gut. Noch nicht Thermen gut aber bereits sehr gut. Bereits besser als viele Jahre zuvor.
Im Augenblick nehme ich jeden zweiten bis dritten Tag eine Vitamin B6 Tablette. Auch wenn ich es nicht perfekt eingrenzen kann, an was es genau und an welchen Dosierungen es liegt, die positiven Auswirkungen liegen wohl nur an den Vitaminen B1, B6 und B12. Vitamin B3 hatte zwar auch eine Wirkung aber diese nur sehr dezent.
Bisher hatte ich immer das Verlangen auf die Tabletten als Multiple Sklerose Medikament umzusteigen aber nachdem ich nicht weiß wie sich die Tabletten mit den Vitaminen verhalten oder die Vitamine genauso mit einem anderen Medikament wirken, bin ich im Augenblick zum ersten Mal skeptisch. Ausprobieren werde ich sie aber trotzdem, ist doch klar oder was..? Wenigstens kann ich dann auch auf das Spritzen verzichten und wenn wir alle ehrlich sind, ist das dass nervigste am Betaferon.
An die Grippesymptome kann man sich wenigstens irgendwie gewöhnen. Ein guter Tipp für Sie wenn Sie mit diesem Medikament gerade beginnen, spritzen Sie spätestens am Abend um 18.00 – 19.00 Uhr. Somit haben Sie so gut wie keine Nebenwirkungen. später oder früher ist möglicherweise problematisch für Sie.
Jedenfalls gibt es spätestens im nächsten Jahr dann auch die Tabletten und die sind dann dafür ohne Spritzen. Aber ich werde das hier auch noch weiter dokumentieren, ob das nun besser oder schlechter wird. Im Augenblick fühle ich mich jedenfalls schon fast wieder so gut wie in der Therme und ich hoffe dass es noch viel besser wird.