Meine Meldung von der Hashimoto-Front
So gerne ich das jetzt auch diktiert hätte aber mein Programm und das Headset spielten irgendwie gar nicht mit, also muss ich es auf die herkömmliche Tour in mein Notebook klimpern.
Also auf den Punkt gebracht, mir ging es in der Zeit, wo ich mich nicht gemeldet habe nicht schlechter, sondern besser, um es genau zu formulieren, viel, viel besser. So gut, dass ich wieder sehr anspruchsvoll als Informatiker arbeite und genau aus diesem Punkt auch viel zu wenig Zeit zum schreiben habe, obwohl es eigentlich so viel zu schreiben gab.
Die wichtigste Frage, ist es nun Multiple Sklerose oder Hashimoto? Na das weiß ich doch nicht, wenn es meine Ärzte nicht wissen, woher soll ich es dann wissen? Vielleicht ist es ja einer dieser seltenen Hashimoto-Ableger. Hashimoto-Encephalitis oder es ist eine bisher unbekannte Form von Hashimoto. Ja da haben sie jetzt ganz richtig gehört. Aber ich habe doch die ganzen Untersuchungen zur Feststellung der Multiplen Sklerose gemacht… oder? Genau und ich unterstelle hiermit, das Multiple Sklerose eine Form von Hashimoto ist, möglicherweise eine noch unbekannte Form.
Inzwischen habe ich ein Atest von meiner Hausärztin, das besagt, dass ich Hashimoto habe und gegen Hashimoto behandelt werde und mein Neurologe ist sich nicht sicher was er von mir halten soll. Er räumt zwar Hashimoto ein aber nicht die bei mir zu sehenden Verbesserungen. Prima oder? Im September hab ich dann einen Termin beim Schilddrüsen Spezialisten, der mir gesagt hat, Hashimoto kann es nicht sein. Dazu kann ich nur sagen, das ist mir egal. Entweder kommt er damit klar, dass es hilft oder ich geh zu einem richtigen Spezialisten. Wenigstens erzählt mir der Neurologe nichts mehr von Placebo-Effekten, ist wohl doch zu offensichtlich.
Ganz von seiner Diagnose möchte er sich trotzdem nicht trennen, weil er noch glaubt, dass er im Recht ist. Wer weiß, vielleicht hat er auch Recht, auch wenn er inzwischen von einer stärkeren MS zu einer schwachen MS gewechselt ist. Schön das meine Hausärztin die Befunde mit mir durchspricht.
Nachdem ich mit Betaferon große Probleme hatte, wollte ich zu den Tabletten wechseln und außer das diese scheinbar gut wirken, haben diese auch noch nicht erwiesene Nebenwirkungen und außerdem meinte der Neurologe, dass ich gar nicht dafür in Frage komme, weil bei mir Verbesserungen und keine Verschlechterungen gebe. Meine letzte Chance wäre ein MRT mit einigen neuen Herden. Und beim Thema MRT hätte er gerne eines, weil seit den ersten Verbesserungen hat er noch keines bekommen…. haha. Ich krieg jetzt das andere Zeugs, Copaxone oder so und mit dem soll ich mich jeden Tag spritzen und entweder steht es den Hormonen nicht im Weg oder es hilft zusätzlich – keine Ahnung, auf jeden Fall ist es gut, obwohl ich mich dann jeden Tag spritzen muss. Mit einem Injektor kann ich mich trotzdem nicht anfreunden – Mistding!
Bis auf die Reaktion an der Einstichstelle, wie ein Wespenstich, bemerke ich im Augenblick noch keine Nebenwirkungen und das ist gut so, weil die Injektion ist viel angenehmer und ich habe dabei nicht das Gefühl, dass mir ein ganzer Tag gestohlen wird. Angeblich wirkt das auch genau so gut wie Betaferon. Auf die ersten Erfahrungen sogar besser aber wir werden sehen. Vielleicht reichen auch bald die Hormone alleine aber wenn es so bleibt, könnte ich sogar mit Copaxone leben. Mal sehen wie es weiter geht, bin jedenfalls schon wieder voller Tatendrang und das ist schon wieder ein gutes Zeichen. Na dann bis bald oder wenn ich mir wieder einmal die Zeit nehmen kann…
Hashimoto oder was mir Dr. House alles gesagt hat
Wie ich bereits geschrieben habe, war ich bei uns bei einem Spezialisten. Nach meiner Hausärztin solle auch der beste Arzt für Diagnostik in der Umgebung sein. Wenn ich Dr. House sage ist das nur ein Synonym dafür.
Also habe ich einen Termin gemacht, der gar nicht so einfach zu bekommen war und habe mich wieder einmal untersuchen lassen. Natürlich wieder einmal mit Blutentnahme oder was denken Sie denn? Jedenfalls hatte ich Ärzte untypisch ein relativ langes Gespräch mit dem Arzt. Dieser hörte aufmerksam zu, stellte viele Fragen malte sogar Skizzen von meinem Stammbaum und der näheren Verwandtschaft. Als ich dann schließlich soweit war, dass sich die Praxis wieder verlassen konnte, meinte er zu mir, es wäre gut möglich, dass ich bis jetzt gar nicht richtig diagnostiziert wäre und ich im Prinzip möglicherweise gar keine Multiple Sklerose hätte.
Was soll ich zu dieser Nachricht sagen? Inzwischen habe ich so oft gehört, dass sich nur Multiple Sklerose hätte oder dass ich Multiple Sklerose und Hashimoto hätte, dass ich es inzwischen fast nicht akzeptieren kann, wenn mir jemand sagt, dass ich nur Hashimoto hätte. Selbst dann nicht, wenn er hier im Umkreis als Dr. House gilt.
Behandelt werde ich inzwischen mit Hormonen für die Schilddrüse und meine Frau, sogar meine Mutter sind der Meinung, dass es wohl Hashimoto wäre und sich jetzt eine erste Besserung einstellen würde. Vielleicht liegt es daran, dass ich bisher eine Gehirnwäsche bekommen habe und jeder den ich als medizinische Autorität anerkannt habe, mir bis jetzt gesagt hat, dass ich Multiple Sklerose hätte aber wegen einem vielleicht kann ich noch nicht mein Gefühl oder meine Einstellung zu dem ganzen ändern.
Jedenfalls macht alles zusammengefasst erst auf diese Weise Sinn. Es sind zu viele Details, so viele verschiedene Medikamente, Vitamine und Umstände, die sich positiv auf mein Zustand auswirken, dass ich von vielen schon nicht mehr ernst genommen wurde. Meine Frau war allerdings bei Dr. House dabei und diese bestätigte 99,9 % meiner Vermutungen und jedes Vitamin dass ich zu mir genommen habe, hat auch auf irgend eine Weise eine Auswirkung auf meine Schilddrüse. Nachdem ich mich noch nicht von dem Gedanken trennen kann, dass ich Multiple Sklerose habe, würde ich die Symptomverteilung auf 80 zu 20 % zu Gunsten von Hashimoto nehmen. Vielleicht wäre es auch nie aufgefallen, wenn ich kein Hashimoto bekommen hätte aber so habe ich Hashimoto und vielleicht eine Multiple Sklerose.
Dr. House wird allerdings alle Unterlagen durchgehen und die Diagnose des Krankenhauses noch einmal überprüfen und so kann ich am Ende dann sicher sein, dass wenn er mir sagt, es ist wirklich keine Multiple Sklerose, dass er damit auch recht hat. Was ich dann machen werde weiß ich noch nicht. Eigentlich müsste man das Krankenhaus verklagen, damit bei der nächsten Diagnose genauer hinsehen. Denn nur wenn es weh tut setzt auch ein Lernprozess ein.
Nachdem alles etwas länger dauert, einige Unterlagen an die Uniklinik geschickt werden und wahrscheinlich auch wieder zurück, meine bisherigen Diagnosen durchgesehen werden, wird es noch bis zum 2. März 2011 dauern, bis ich dann auch näheres weiß. Es wäre wirklich schön, wenn es nur Hashimoto wäre aber selbst mit einer Hashimoto und Multiple Sklerose wäre, könne man damit leben, wenn beides richtig behandelt wird. Was für die Diagnose Hashimoto sprechen würde ist der Umstand, das seit meiner Behandlung gegen Hashimoto eine stetige Verbesserung einsetzt hat. Sind sie auch gespannt was die Diagnose bringen wird? Vielleicht ist es auch nur Multiple Sklerose und diese Krankheit ist aber eine Schilddrüsenerkrankung?
Hashimoto + Multiple Sklerose..?
Also zuerst einmal das Positive, meine Ärztin hat sich heute meine Schilddrüse genauer angesehen und wird aber aus manchen Positionen meiner Blutwerte nicht schlau.
Aber sie ist wirklich bemüht, weil sie auch festgestellt hat, dass meine Vermutungen fundiert sind. So hat sie heute auch die Schilddrüse und die Nebennieren genauer angesehen. Unter dem Strich bleibt also übrig, ja es ist sehr wahrscheinlich Hashimoto (>90%).
Warum ich trotz der relativ guten Nachrichten aber sehr abgefressen bin ist folgendes. Es kann neben Hashimoto auch zusätzlich eine MS sein. Das würde dann bedeuten, dass ich mein Problem nicht ausgeschaltet habe, sondern es einfach nur halbiert wurde.
Gut halbiert ist wohl der falsche Ansatz, denn ich gehe einmal davon aus, dass mein Krankheitsbild zu zwei Dritteln Hashimoto bedingt ist. Vielleicht liegt es ja auch nur an der Schilddrüse – wer weiß, und dann kann ich mich wieder ganz regenerieren. Aber doch gut das wir Cushing ausschließen konnten, was schlimmeres als MS muss dann doch nicht sein.
Jedenfalls war ich in der Therme – und das ohne Betaferon – und nur mit Vitaminen – und bis zu einem bestimmten Punkt ging es mir wirklich hervorragend. Meiner Meinung nach ist es wirklich keine große Sache, die aber große Auswirkungen hat. Sollte es nicht nur Hashimoto sein, werde ich jedenfalls dran bleiben und möglicherweise auch etwas finden. Das mit TRH war viel versprechend und L-Thyrosin (L-Thyroxin) wirkt ebenso gut. Was sich wiederum alles auf die Schilddrüse auswirkt – also doch Hashimoto oder etwa doch nicht..?
7. Tag nach dem Hashimoto Test
Heute ist der Tag vor dem nächsten Termin mit meinem Arzt. Wenn alles gut läuft hat er diese dubiose Krankheit entdeckt und dann sollte ich den Titel des Blogs auch noch ändern.
Dann ist es das Leben mit Hashimoto und nicht mit MS oder ist das sogar das Gleiche? Jedenfalls wurde ich auf Hashimoto noch nicht endgültig positiv getestet und die Befunde meiner Multiple Sklerose Untersuchungen sagen klar und deutlich MS. Da gibt es auch gar keine Zweifel.
Warum ich dann so auf Hashimoto beharre? Durch die Gabe von Hormonen zum Test veränderte sich mein Befinden erheblich zum besseren und manche Dinge wurden bereits nach dem ersten Test so gut wie nicht mehr seit Beginn meiner MS Diagnose.
Ob es nun Hashimoto habe oder vielleicht auch nicht, es liegt definitiv irgendwie an meiner Schilddrüse und den Hormonen. Wenn es kein Hashimoto ist, dann ist es eine Möglichkeit Multiple Sklerose zu Therapieren. Was aber unwahrscheinlicher wäre als das ich einfach nur Hashimoto hätte.
Einziger Haken an der Geschichte wäre, dass es auch noch mein Arzt finden muss und Hashimoto angeblich schwierig zu entdecken ist. Hoffentlich reicht dazu auch meine Reaktion auf die Hormone.
Beim Thema Hormone, scheinbar habe ich inzwischen den Höchststand erreicht und wenn ich nicht ein weiteres Mal Hormone bekommen werde, wird mein Zustand demnächst wohl wieder abbauen. Bleibt nur zu hoffen, dass ich zuerst neue Medikamente und eine Diagnose bekomme.
Wie ich mit Betaferon verfahre weiß ich noch gar nicht aber gleich absetzen kommt wohl nicht in Frage. Und beim Thema Betaferon fällt mir auch noch ein, dass ich dann wohl noch mit meinem Neurologen sprechen muss.
Ich weiß zwar nicht ob dieser Arzt nun schon auf Anhieb etwas findet aber ich werde morgen nach meiner Diagnose etwas darüber schreiben. Und vielleicht hat dann der Spuk bereits endgültig ein Ende.
6. Tag nach dem Hashimoto Test
Heute gab es unplanmäßig einen Serverausfall und aus diesem Grund auch nur das notwendigste, wie ich es eben versprochen habe.
Die grobmotorischen-Fähigkeiten lassen weiter nach, nur die feinmotorischen-Fähigkeiten steigern sich immer noch. Es ist zwar noch lange nicht gut aber wenn es so weiter geht, dann ist es bald wieder wie vor meiner Krankheit. Hoffentlich steigern sich die grobmotorischen-Fähigkeiten mit Hormonen oder welchen Präparaten auch immer noch weiter.
Die Wirkung der Hormone dauert im Augenblick also bereits fast eine Woche an und das mit nur einer Testdosis um Werte der Schilddrüse abzulesen. Hoffentlich bekomme ich dann bald die richtigen Medikamente und dann ist alles wieder gut. Am Dienstag ist mein nächster Termin mit dem Schilddrüsendoc und obwohl mir dieser nicht ausdrücklich als Spezialist empfohlen worden ist, habe ich doch Hoffnung dass er gleich auf Anhieb Hashimoto erkennt.
4. Tag nach dem Hashimoto Test
Um es heute kurz zu machen, die Nacht war anstrengend und die Arbeit ist viel. Nachdem über Deutschland etliche Orkane gezogen sind und auch mich vom schlafen abgehalten haben, muss ich mich doch auf die Fakten beschränken.
Ich glaube das die Hormone, beziehungsweise die Schilddrüse immer noch arbeiten und so geht es mir auch ständig etwas besser. Auch wenn die Steigerungen inzwischen nur noch marginal sind.
Inzwischen habe ich ehrlich gesagt auch etwas bammel, dass der Arzt nächste Woche mehr einen negativen Befund unterbreiten will. Wie es von einer Freundin beschrieben worden ist, so ist Hashimoto sehr schwer festzustellen und so könnte es auch gut sein, dass mir der Arzt nächste Woche sagt, leider haben wir nichts gefunden.
Jedenfalls stelle ich bei den kleinen Verbesserungen die ständig kommen auch fest, dass die großen Verbesserungen alleine durch die Gabe der Hormone geschehen sind. Nichts desto trotz bewege ich mich auf den Stand in der Therme zu und zu diesem Sprung ist es nicht mehr allzu weit hin.
Inzwischen habe ich jedenfalls etliche Gedanken darauf verschwendet, was ich alles sagen und tun könnte wenn der Befund wasserdicht ist. Ich mache noch nicht einmal einen Arzt einen Vorwurf daraus, diese spezielle Krankheit nicht entdeckt zu haben. Diese Krankheit ist doch mit dem was erwartet wird zu verwandt.
Ein berechtigter Grund für einen Vorwurf wäre aber dieser, dass ich jeden Arzt immer gesagt habe auf welche Vitamine ich reagiere und keiner sich nur die Zeit genommen hat um nur einen Gedanken darauf zu verschwenden. Es ist eben doch einfacher teuere Medikamente ohne Wert an jemanden zu verkaufen als diesen richtig zu therapieren. Das nennt sich dann Gesundheitsreform. Es wird leider an den falschen Stellen gespart.
3. Tag nach dem Hashimoto Test
Natürlich hat der Schilddrüsenarzt es nicht kategorisch ausgeschlossen aber mich prinzipiell darauf hingewiesen, dass es unwahrscheinlich ist dass ich etwas anderes als Multiple Sklerose habe.
Nun ist es heute der dritte Tag nach dem Test und ich habe für den Test nur Hormone für die Schilddrüse bekommen, um diese dann ausgiebig zu untersuchen. Die Zeit der großen Wirkung ist inzwischen leider vergangen und ich muss mich mit kleinen Veränderungen zufrieden geben. Wobei ich gestern schon gedacht habe, dass die Wirkung wohl jetzt vorüber ist und heute nach dem aufstehen habe ich trotzdem noch eine Verbesserung in meinen Händen gespürt.
Die Motorik verbessert sich allerdings jetzt nicht mehr – leider. Ich hoffe allerdings, wenn der Arzt doch Hashimoto feststellen sollte und ich die notwendigen Medikamente bekomme, dass diese Wirkung von der Untersuchung dann auch permanent wird.
Zu Beginn wollte ich diesen Test eigentlich nur machen, um in einem Ausschluss zu bestätigen, dass es nicht die Schilddrüse ist und jetzt ist es wider Erwartens scheinbar die Lösung des Problems.
Von einer Bekannten mit Hashimoto wurde ich allerdings darauf hingewiesen, dass eine Diagnose in diesem Fall sehr schwierig ist und dass sie zumindest bei drei verschiedenen Ärzten war, bevor auch nur einer es festgestellt hatte, dass sie wohl nur an der Schilddrüse erkrankt ist. Alle anderen waren der Meinung, dass sie wohl auch MS hätte. Aber ich bin ja direkt zum Schilddrüsen Spezialisten, na hoffen wir dass das reicht.
Ich hoffe das jetzt alles ans Tageslicht kommt, ich demnächst richtige Medikamente bekomme und meinen Urlaub in New York genießen kann. Dienstagmorgen werde ich jedenfalls mehr wissen und hoffen, dass ich bei einem fähigen Arzt war. Jedenfalls freue ich mich schon auf die Gesichter meines Neurologen oder meiner Hausärztin. Und nicht ganz unspannend ist auch das was der Schilddrüsenarzt dazu sagt.
2. Tag nach dem Hashimoto Test
Heute ist also bereits der zweite Tag nach dem Test und ich muss sagen, langsam arbeitet meine Schilddrüse wieder normal, beziehungsweise so schlecht wie ich sie kenne.
Allerdings muss ich auch sagen, ich verspüre an meinem Körper immer noch diverse Nebenwirkungen vom Schilddrüsen Medikament. Meine sensorischen und kognitiven Fähigkeiten sind um einiges besser geworden als im Normalfall und deswegen tippe ich auch darauf, dass es wenn auch es kein Hashimoto ist, trotzdem mit der Schilddrüse zu tun haben muss.
Nun ist natürlich nicht vollständig geklärt, ob es nicht an multipler Sklerose und Hashimoto liegt oder die Symptome von Hashimoto nur falsch interpretiert wurden. Die nächste Zeit wird in jedem Fall diesbezüglich sehr spannend für mich werden. Wenn es allerdings nur an der Schilddrüse liegen sollte, dann könnt ihr wirklich sicher sein, dass sich mindestens eine Kerze spenden werde und den Jakobsweg gehe, wenn sich das nur irgendwie einrichten lässt! Aber nur die kurze Strecke, das reicht schon…
1. Tag nach dem Hashimoto Test
Nachdem ich gestern gegen Hashimoto getestet wurde, hat man mir ein Schilddrüsenmittel injiziert um die Schilddrüse vorher und nachher zu testen.
Allein durch dieses Mittel trat eine quasi umgehende Verbesserung ein und sollte dieser Arzt kein Hashimoto oder Schilddrüsen Problem finden, so ist er nach meinen jetzigen Einschätzungen auf dem Holzweg. Nachdem er aber sofort wusste um was es geht, gehe ich jetzt davon aus, dass es nur noch bis zum Befund dauert, bis ich eine funktionierende Therapie bekomme.
Wer dachte denn das solche Symptome an so einem unbedeutenden Ding wie der Schilddrüse liegen. Nicht ganz unbedeutend wie man gerade sieht. Meiner Hausärztin und meinen Neurologen sollte der Befund jedenfalls interessieren. Ich hoffe, dass der SD Schrittmacher noch ein paar Tage anhält um das gute Gefühl noch ein wenig zu genießen zu können. Und das ich anschließend auch die richtigen Medikamente für meinen Urlaub in New York bekomme, um diesen schließlich richtig zu genießen.
Multiple Sklerose oder Perniziöse Anämie?
Nach ausgiebigen Tests habe ich festgestellt, dass es wohl nicht KPU sein kann. Ich stelle zwar auch immer wieder fest, dass in gewissen Maßen Vitamin B1 + B6 eine Wirkung haben aber ich stelle auch fest, dass diese Vitamine nicht zu einer Genesung führen.
Nun habe ich mich in die Krankheit KPU genauer einlesen und versucht, bevor ich sie auch bei meinem Arzt testen lasse selbst zu therapieren. Nach einer anfänglichen Verbesserung meiner Sehkraft, die ich auch auf Zink und Vitamin B6 zurückführte, stellte ich allerdings auch fest, dass es wohl auch daran liegt, dass sich gerade zu dieser Zeit auch wieder meine Brille aufgesetzt habe. Meine Sehkraft teste ich natürlich immer unter den gleichen Umständen, nicht nur einmal mit und einmal ohne Brille. Nachdem ich die Brille einige Zeit benutzt habe, wurde meine Sehkraft auch ohne Brille etwas besser. Jedenfalls lag das nicht an der Medikation.
Also kann ich in diesem Fall KPU ausschließen, auch wenn dies zu einer hohen Wahrscheinlichkeit Sinn gemacht hätte. Jedenfalls war ich kurzzeitig etwas geknickt und war praktisch wieder am Anfang. Eben bei meinen Überlegungen, warum es mir gerade zu dieser Zeit besonders gut ging, in der wir damals in der Therme waren. Durch Zufall stolperte nun meine Frau über eine Autorin, deren Ehemann zu Beginn des 19. Jahrhunderts schwer erkrankt war. Dieser Ehemann war an einem Vitaminmangel erkrankt.
Durch einen starken Mangel an Vitamin 12 treten so gut wie alle bekannten Multiple Sklerose Symptome auf, sogar ein Doppelblick oder Unsicherheiten beim Gehen bis zur Querschnittslähmung. Das wir, beziehungsweise meine Frau über diesen Mann, beziehungsweise dessen Krankheit gestolpert sind, das war purer Zufall aber diese Krankheit ist sogar noch wesentlich präziser als meine bisherigen Vermutungen.
Auch wenn ich den Vitamin B-12 Mangel zwar in Betracht gezogen habe aber nicht in Erwägung gezogen habe, dass dessen Auswirkungen so gravierend sein könnten, dass diese als Multiple Sklerose gedeutet werden können, habe ich mich von den Symptomen wirklich überraschen lassen.
Bei der Recherche über diese Krankheit habe ich auch festgestellt, dass diese häufig mit Multiple Sklerose verwechselt wird. Beide Krankheiten wirken sich auch direkt auf das Rückenmark aus. Bei der Perniziöse Anämie kann man allerdings mit hoch dosierten Vitamin B 12 wenigstens deren Symptome zum großen Teil ausblenden.
Meiner Meinung nach wäre es aber auch gar nicht verwunderlich, wenn die Multiple Sklerose zwischen den Krankheiten und Vitaminmangel Erscheinungen angesiedelt wäre. Möglicherweise ist das Krankheitsbild auch ein Sammelsurium verschiedener Mangelerscheinungen, die von Patient zu Patient variieren können. Jedenfalls bin ich weiter der Meinung, dass zumindest bei mir die Krankheit in irgendeiner Weise mit dem Vitaminen aus dem B-Komplex in Verbindung steht.
Bevor ich dieses Mal allerdings in Euphorie ausgebrochen bin, habe ich zuerst einige Tage lang Vitamin B-12 in hoch dosierte Version zu mir genommen. Nun hat nach einigen Tagen die Berührungsempfindlichkeit meiner Hände deutlich zugenommen, auch wenn das nur daran liegen könnte, dass ich gerade mehr rote Blutkörperchen im Blut habe und wenn ich darauf wetten müsste, dann würde ich auch noch sagen, dass sie Taubheit aus meinen Beinen langsam verschwindet. Jedenfalls ist diese Krankheit einer meiner Favoriten bei den möglichen Kandidaten der multiple Sklerose ähnlichen Krankheiten. Außerdem bewegte sich die Krankheit im Vitamin B Kreis und ist auch noch therapierbar – wunderbar!