Jetzt brauche ich ein Handy!

Eigentlich habe ich mich die letzten Jahre erfolgreich gewehrt ein Handy zu besitzen aber nun glaube ich brauche ich einmal wieder einmal eines.

Es könnte natürlich auch ein ganz normaler Vertrag werden aber ganz so einfach wollte ich es dann doch nicht, ich wollte es nämlich ganz umsonst. Wie das Telefon? Nein, den Vertrag! Die Telefone waren früher schon im Vertrag quasi ganz Umsonst. Man hat diese nur über zu hohen Gebühren bezahlt.

Seitdem es allerdings Simyo, Congstar oder wie sie alle heißen gibt, ist doch durchaus Bewegung im Markt und damals hatte ich mir auch zum letzten Mal ein Handy gekauft und das Simyo Guthaben zum großen Teil verfallen lassen. Aber nun wird alles anders!

Die Firma NetzClub oder Netz Club bietet nun nämlich fast Gratistelefonie an. Für mich ist das gerade der Punkt, an dem ich wieder einen mobilen Begleiter brauche oder vielmehr möchte.

Der einzige Haken an dieser Sache ist allerdings der, man muss einmal im Monat aktiv auf eine Werbung reagieren. Das hört sich auf den ersten Blick sehr komisch an aber unter dem Strich bleibt übrig, ich bekomme bis maximal 30 Mal im Monat personalisierte Werbung, die ich per E-Mail, WAP oder SMS beantworten soll. Die Kosten innerhalb des Telefons und der Beantwortung der Werbung sind ebenfalls bereits inklusive.

Somit bleibt das Telefonieren auch wirklich vollständig erhalten, ohne dass man Kosten für Leistungen hat, die man vielleicht gar nicht will oder braucht. Der Clou an der Sache ist aber dieser, man bekommt auch nur die Werbung die man haben will, nicht einfach irgendwelchen Spam oder Empfehlungen für die kleinen blaue Pillen.

Somit kucke ich mir also einmal im Monat eine Werbung per E-Mail, WAP oder SMS an und kann im nächsten Monat bereits wieder mit bis zu 100 Freiminuten telefonieren. Das war so verlockend, dass ich einfach zuschlagen musste. Die Karte kommt übrigens ebenfalls kostenlos ins Haus und somit bedeutet gratis in diesem Fall auch wirklich gratis.

Das einzige was man wirklich braucht ist ein Telefon, denn ohne geht es eben dann doch nicht. Für den Anfang habe ich mir ein günstiges geschnappt, um bis zu den kommenden Modellen mobil zu sein aber bis richtige Mediaplayer ala Cowon S9 verfügbar sind, wird es wohl noch einige Zeit dauern und bis dahin muss die Überganglösung funktionieren oder es kommt eine weitere Übergangslösung her. Mit dem Handy nur MP3 hören ist mir einfach zu langweilig. Da bleibe ich dann lieber bei einem Handy, mit dem man eben nur telefonieren kann. Früher hat das schließlich auch gereicht.

Mir geht es gerade gut, um das nicht zu unterschlagen aber nachdem ich eine Woche komplett auf die Vitamine verzichten wollte kam ein Knick. Ich könnte es jetzt auch nicht direkt an den Vitaminen fest machen aber nachdem ich wieder mit Vitamin B6 anfing, ging es wieder aufwärts. Nun versuche ich einfach die Dosis zu senken und sehe mir an ob es auch jeden zweiten Tag reicht eine Tablette zu nehmen.

So das war es eigentlich auch schon wieder und nächste Woche werde ich mich wohl an eine weitere Portion Pasta Souce machen, denn die Vorräte lösen sich so langsam auf. Ich kann hier nur eines schon mal sagen, die Gläser halten mindestens einen Monat im ganz normalen Vorratsschrank und schmecken einfach wesentlich besser als alles was man kaufen kann. Übrigens ist bald Grand Prix und wir haben zum ersten Mal Cancen auch ohne Mitleid Punkte zu bekommen. Ein bisschen Frieden war wirklich eine fade Sache…

Hier gehts übrigens zum kostenlosen telefonieren.

Lange Zeit nicht mehr gelesen

Wie der Amerikaner es so schön formuliert, “Long time no see” und in der Tat, wir haben uns lange nicht mehr gelesen und das lag an verschiedenen Gründen. Zum einen dachte ich das wesentlich mehr kranke Menschen an einer Dokumentation einer experimentellen Behandlung interessiert wären und zum anderen gab es auch einige Neuigkeiten deren Verlauf ich zuerst abwarten wollte und zu Letzt habe ich meinen Rechner auch noch auf Windows 7 in der 64-Bit Version portiert. Wie man jetzt gerade sieht, das funktioniert auch und selbst mit anderen Programmen als nur einem Webbrowser.

Begonnen hat es also mit der heftigsten Steigerung meines Allgemeinbefindens, dass vorwiegend auf die Vitamine aus dem Komplex zurückzuführen war. Alles wurde so gut, dass ich mich dazu entschloss vorübergehend auf Betaferon zu verzichten um deren Wirkung zu verifizieren. Zum Verlauf, der hier in diesem Tagebuch auch teilweise dokumentiert ist, kann man in der Kurzform soviel sagen. Es gab ein Auf und ab aber die Stabilität in Verbindung mit einem Multiple Sklerose Medikament konnte ich nicht erreichen aber soviel, dass ich meine Schubhäufigkeit halbiert beziehungsweise gedrittelt habe und das war doch trotzdem ein Erfolg.

Beim Thema Schub wären wir auch schon wieder beim Thema, denn eigentlich hätte ich am 9. März 2010 einen offiziellen Neurologen Termin angemeldet gehabt. Dieser wurde jetzt allerdings wegen meinem Frühjahrsschub auf Mitte bis Ende Februar vorverlegt. Bei den Untersuchungen war der Neurologe allerdings verwirrt, denn es war nicht nur die erwarte Verschlechterung die er festgestellt hat, sondern auch in einigen Bereichen eine Verbesserung die sogar der Neurologe nach einem weiteren Gespräch mit mir auf die B-Vitamine zurück führte. Der Neurologe bot mir sogar an diese zu verschreiben aber nachdem meine Krankenkasse diese nicht abdeckt, würden diese nur für die Apotheke und schließlich auch meine Abrechnung zusätzliche Arbeit bedeuten, also lehnte ich schließlich dankend ab.

Als wir im Gespräch über die Vitamine, mich und meine Schwester waren, die auch an Multiple Sklerose leidet, stellte der Arzt schließlich fest, das ist eine Abnormität und es ist sehr selten aber in diesem Fall könnten die B-Vitamine sogar anschlagen. Nachdem ich und meine Schwester genetisch sehr eng verwandt sind, könnte es durchaus auch sein, dass sie und ich auf die Vitamine reagieren. Es ist allerdings nicht gesagt, dass sich hinter den B-Vitaminen ein allgemeines Multiple Sklerose Medikament verbirgt, fügte er noch hinzu. Schade eigentlich, so hatte ich mir das gedacht.

Wirklich sicher bin ich mir hierbei auch nicht aber vielleicht verbirgt sich auch hinter der Krankheit Multiple Sklerose auch nur eine viel ältere und einfacher zu behandelnde Krankheit. Die vielleicht eben auch durch B-Vitamine behandelt werden kann. Wenn der Neurologe damit recht hat und es wirklich nur bei mir und meiner Schwester wirken sollte, ist das zwar schön für uns aber nicht das, was ich mit dieser Dokumentation erreichen wollte, denn ich wollte hier eine Alternative zeigen, die auch wirklich funktioniert und nicht nur wie grüner Tee oder Cola Zero ein wenig an der Gefühlsschraube dreht.

Nachdem ich also wieder am Anfang beziehungsweise am Ende der ersten Testreihe war, machte ich mich weiter auf die Suche bei den B-Vitaminen und machte mir meine Gedanken über Vitamine mit denen ich bereits positive Erfahrungen gemacht habe. Mit einem stark mit Vitamin B3 durchsetzten Weihnachtstee hatte ich bereits vor Jahren gute Erfahrungen und wollte überprüfen ob es im Internet dazu einige Artikel gibt und genau zu diesem Thema gab es auch noch einige Artikel. Vitamin B3 soll nämlich die Ausbreitung von MS im Körper bremsen beziehungsweise das verhindern und das hätte man bereits auch an Mäusen getestet. Schön, wie die Amerikaner sagen “The Missing Link”, also das fehlende Glied und mit Vitamin B3 könnten auch die anderen Vitamine zu Hochform auflaufen.

Im Augenblick bin ich jedoch am Ende meiner Cortison Therapie und könnte nicht direkt sagen, wie weit ich eine Wirkung mit dem Vitamin B3 habe, obwohl eine Wirkung hatte ich vielleicht bereits bei der ersten Einnahme. Cortison hatte ich nun schon öfter und deswegen lassen sich die Nebenwirkungen abschätzen und ich kann diese auch gut zuordnen. Am ersten Tag, als ich das Vitamin B3 genommen habe, in einer Dosis von 40 mg, nicht wenig aber die würde es auch noch in der dreifach höheren Dosis geben, konnte ich gar nicht schlafen. Nicht wie bei Cortison üblich, einschlafen und nach einigen Stunden wieder wach oder immer wieder kurz wegnicken, einfach gar nicht eingeschlafen. Ich lag also wirklich 8 Stunden lang wach im Bett und überlegte mir was ich falsch gemacht habe, bis ich auf das B3 kam und das Cortison dabei ausschließen konnte, da ich bereits am Tag zuvor mit ebenso hoher Dosis gut schlafen konnte.

Welche Wirkung hat mir das B3 gebracht fragen Sie? Das ist im Augenblick noch schwer zu sagen und man könnte vieles davon auch auf das Cortison schieben aber generell würde ich das im Augenblick so festmachen. Zum einen konnte ich also nicht schlafen, als guter Tipp, Vitamin B3 früh morgens nehmen. Zum anderen lassen die Anzeichen für Spasmus nach, was sich vielleicht auch auf das Cortison zurückführen lässt, ist mir aber bis jetzt noch nie aufgefallen. Als wichtigste Erkenntnis möchte ich aber diese aufführen, die Verbesserungen die ich während der Cortison Therapie erfahre, ziehen sich meist über Wochen hin und augenblicklich geht es schlag auf schlag und alles verbessert sich sehr schnell.

In der Studie mit den Mäusen wird eine sehr hohe Dosis Vitamin B3 empfohlen und solche Informationen liebe ich, für Mäuse sind wahrscheinlich bereits die 40 mg toxisch also ist sehr hoch wieder einmal sehr relativ. Ich habe mich für die 40 mg Dosis entschieden weil diese immer noch mehr als das doppelte vom normalen Verbrauch an Vitamin B3 darstellt. Meine Schwester hatte sich das nicht gemerkt und wird mit 60 mg und mindestens 15 Kg weniger Gewicht als ich mit B3 beginnen. Auf diese Weise kann man zumindest schon einmal sehen, ob es bei der Dosierung Abweichungen gibt.

Werde ich jetzt gleich wieder mit dem Betaferon aufhören um eine zweite Testreihe zu starten? Nein das werde ich nicht gleich aber ich werde es vielleicht in absehbarer Zeit, sobald ich eine wesentliche Verbesserung in meinem Zustand feststellen werde. Wenn das allerdings alles nur mit Betaferon oder einem anderen Multiple Sklerose Medikament gut funktioniert, dann kann ich damit auch leben, meine Lebensumstände haben sich so drastisch verändert, dass es nicht nur eine schleichende Verbesserung darstellt, sondern eine schubweise Erholung ist. Wenn man dazu schließlich beide Götter braucht, muss man eben beide Kirchen besuchen.

Beim Thema Zauberwürfel fällt mir noch ein, inzwischen schramme ich an der zwei Minuten Grenze und bin also schon bald in der Weltrangliste.. yippiee! An Platz 80 in Japan bin ich bereits vorbei aber ich muss noch viel schneller werden! Ich nehme den Würfel auch immer in die Wartezimmer meiner Ärzte mit und bin dort immer die Attraktion. Es ist schon etwas besonderes den Würfel überhaupt lösen zu können aber in der Geschwindigkeit kann dass beim Arzt niemand und schon gar nicht bei einem Neurologen. Ob die Verbesserungen auch teilweise am Würfeln lagen kam mir sogar auch schon in den Sinn aber dazu sind diese nicht so konsequent wenn ich zum Beispiel an den Vitaminen und deren Dosierung drehe. Vielleicht hilft es aber zusätzlich aber wer weiß das schon…

Auf dem Weg der Besserung

Heute war es dann soweit und ich wurde also mit Vitamin B1 geimpft. Die 100 mg Dosis wirkt jedenfalls stärker als die vorherigen 10 mg des Kombipräperates. Scheinbar war der wirksame Bestandteil dran nur das Vitamin B1.

Ich bin heute auch wieder zu Fuß zum Arzt gegangen, bei meinem ersten Besuch beim Arzt entschied ich mich für das Auto, allein aus diesem Grund, weil ich mich nicht sicher war ob ich auch ankommen würde. Also bin ich die ersten beiden Male gefahren. Inzwischen fühle ich mich schon wesentlich besser als zuvor und außerdem schneite es genügend und so kam ich zum Entschluss zu Fuß zu gehen wäre doch eine angebrachte Alternative.

Wenn es nicht gegangen wäre, dann hätte ich für den Rückweg ein Taxi genommen. Jedenfalls hatte ich mir das vorgenommen. Der Hinweg war dann so, das erste Drittel ging ganz einfach, bis zur Mitte wurde es dann schwerer und spätestens das letzte Drittel war für mich richtig schwer.

Beim Arzt angekommen haben wir uns kurz für die Dosis und die weitere Vorgehensweise entschieden. Nachdem ich die 100 mg gespritzt bekommen habe, machte ich mich auf den Heimweg. Aber dieses Mal ohne Probleme. Scheinbar setzt eine Wirkung fast sofort ein.

Hauptsächlich wollte ich wegen meiner Augen und dem Doppelblick den Arzt aufzusuchen und dieser verbesserte sich bereits jetzt nach der ersten Dosis von 100 mg deutlich. Es wird noch einige Zeit brauchen aber ich nehme an, nach einigen Spritzen werde ich zumindest wieder richtig sehen köännen. Die Ausdauer sollte auch wieder zurückkehren, jedenfalls hoffe ich das noch zur Zeit.

Im Augenblick verbessert sich alles so schnell als ob ich Cortison bekommen würde und es entwickelt sich alles sehr gut. Sollte ich einen Schub bekommen, was durchaus auch im Bereich des Möglichen ist, verbessern die B-Vitamine nur mein Leben mit der Krankheit aber im Augenblick hoffe ich noch auf mehr. Wir werden sehen, wie das alles weitergehen wird.

Mein privater Blog

Ich wollte mich hier in die Reihe der Blogschreiber einreihen, da ich denke, ich habe das eine oder andere interessante zu sagen.

Hier werde ich über mich, natürlich meine Krankheit, alternative Therapien, wie es mir geht und noch vieles andere schreiben. Vor allem, dass es immer eine Weg gibt auch wenn dieser nicht immer klar erkennbar ist aber das wird man dann noch sehen. Ich kann mich sehr lange zurück erinnern und deswegen kann es auch sein, dass ich manchmal sehr weit ausholen werde aber lassen Sie sich doch einfach überraschen.

Da ich in anderen Publikationen immer sehr viel Text verfasse, möchte ich mich in meinem Blog kurz halten und mich auf die wesentlichen Dinge beschränken, es wurde für den Anfang doch auch schon alles wesentliche gesagt. Finden Sie nicht?