Multiple Sklerose oder Perniziöse Anämie?

Nach ausgiebigen Tests habe ich festgestellt, dass es wohl nicht KPU sein kann. Ich stelle zwar auch immer wieder fest, dass in gewissen Maßen Vitamin B1 + B6 eine Wirkung haben aber ich stelle auch fest, dass diese Vitamine nicht zu einer Genesung führen.

Nun habe ich mich in die Krankheit KPU genauer einlesen und versucht, bevor ich sie auch bei meinem Arzt testen lasse selbst zu therapieren. Nach einer anfänglichen Verbesserung meiner Sehkraft, die ich auch auf Zink und Vitamin B6 zurückführte, stellte ich allerdings auch fest, dass es wohl auch daran liegt, dass sich gerade zu dieser Zeit auch wieder meine Brille aufgesetzt habe. Meine Sehkraft teste ich natürlich immer unter den gleichen Umständen, nicht nur einmal mit und einmal ohne Brille. Nachdem ich die Brille einige Zeit benutzt habe, wurde meine Sehkraft auch ohne Brille etwas besser. Jedenfalls lag das nicht an der Medikation.

Also kann ich in diesem Fall KPU ausschließen, auch wenn dies zu einer hohen Wahrscheinlichkeit Sinn gemacht hätte. Jedenfalls war ich kurzzeitig etwas geknickt und war praktisch wieder am Anfang. Eben bei meinen Überlegungen, warum es mir gerade zu dieser Zeit besonders gut ging, in der wir damals in der Therme waren. Durch Zufall stolperte nun meine Frau über eine Autorin, deren Ehemann zu Beginn des 19. Jahrhunderts schwer erkrankt war. Dieser Ehemann war an einem Vitaminmangel erkrankt.

Durch einen starken Mangel an Vitamin 12 treten so gut wie alle bekannten Multiple Sklerose Symptome auf, sogar ein Doppelblick oder Unsicherheiten beim Gehen bis zur Querschnittslähmung. Das wir, beziehungsweise meine Frau über diesen Mann, beziehungsweise dessen Krankheit gestolpert sind, das war purer Zufall aber diese Krankheit ist sogar noch wesentlich präziser als meine bisherigen Vermutungen.

Auch wenn ich den Vitamin B-12 Mangel zwar in Betracht gezogen habe aber nicht in Erwägung gezogen habe, dass dessen Auswirkungen so gravierend sein könnten, dass diese als Multiple Sklerose gedeutet werden können, habe ich mich von den Symptomen wirklich überraschen lassen.

Bei der Recherche über diese Krankheit habe ich auch festgestellt, dass diese häufig mit Multiple Sklerose verwechselt wird. Beide Krankheiten wirken sich auch direkt auf das Rückenmark aus. Bei der Perniziöse Anämie kann man allerdings mit hoch dosierten Vitamin B 12 wenigstens deren Symptome zum großen Teil ausblenden.

Meiner Meinung nach wäre es aber auch gar nicht verwunderlich, wenn die Multiple Sklerose zwischen den Krankheiten und Vitaminmangel Erscheinungen angesiedelt wäre. Möglicherweise ist das Krankheitsbild auch ein Sammelsurium verschiedener Mangelerscheinungen, die von Patient zu Patient variieren können. Jedenfalls bin ich weiter der Meinung, dass zumindest bei mir die Krankheit in irgendeiner Weise mit dem Vitaminen aus dem B-Komplex in Verbindung steht.

Bevor ich dieses Mal allerdings in Euphorie ausgebrochen bin, habe ich zuerst einige Tage lang Vitamin B-12 in hoch dosierte Version zu mir genommen. Nun hat nach einigen Tagen die Berührungsempfindlichkeit meiner Hände deutlich zugenommen, auch wenn das nur daran liegen könnte, dass ich gerade mehr rote Blutkörperchen im Blut habe und wenn ich darauf wetten müsste, dann würde ich auch noch sagen, dass sie Taubheit aus meinen Beinen langsam verschwindet. Jedenfalls ist diese Krankheit einer meiner Favoriten bei den möglichen Kandidaten der multiple Sklerose ähnlichen Krankheiten. Außerdem bewegte sich die Krankheit im Vitamin B Kreis und ist auch noch therapierbar – wunderbar!

Was sich sonst noch alles Neues gibt

Also ehrlich, es ist gar nicht böse gemeint aber ich leiere mir hier wirklich jede Zeile Text aus den Rippen, zum Schreiben habe ich nämlich eigentlich gerade gar keine Zeit aber wenn ich denke, dass es etwas wichtiges zu verkünden gibt, dann mache ich das Unmögliche eben doch möglich.

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Manchmal entdeckt man auch ganz zufällig etwas

Nachdem ich früher auch im Fitness war und mit allen möglichen Tricks der Körperenthusiasten gearbeitet habe, habe ich mich dazu entschlossen wieder Eiweißshakes zu trinken. Ich wollte damit wieder an Gewicht zulegen und ggf. die Anstrengungen am Ergotrainer in Muskelmasse verwandeln.

Wie gesagt, diese Idee stand eigentlich dahinter aber es stellte sich noch ein Nebeneffekt heraus. Ich habe nämlich am Körper einige Stellen die heißer sind als andere und wenn ich Eiweiß trinke, dann werden diese Stellen kalt. Beziehungsweise sie bekommen die normale Körpertemperatur. Verrückt oder?

Mit diesem Effekt habe ich gar nicht gerechnet aber mir soll es recht sein. Scheinbar gibt es noch mehr in der Welt der Nahrungsergänzungsmittel, als mir auf den ersten Blick klar war. Seitdem ich das Eiweiß trinke nimmt auch der Appetit auf Vitamine auch ab und entweder reichen mir die Vitamine in den Shakes, ja da sind auch welche in den Shakes oder die Vitamine werden nur wegen einem Eiweißmangel gebraucht. Hier habe ich wirklich keine Ahnung. Aber ich werde das genau verfolgen und wenn es etwas neues gibt, werde ich es hier auch dokumentieren.

Was gibt es denn sonst neues? Ich stecke bis zum Hals in Arbeit und habe deswegen auch nur ganz sporadisch Lust zu schreiben. Gut, ich habe meistens ein schlechtes Gewissen aber ich kann es auch meistens gut verdrängen. Ich gebe mir aber Mühe, dass ich nicht mehr so große Pausen entstehen lasse – versprochen!

Meine Augen sind zwar besser, wie es auch beim Neurologen dokumentiert wurde aber ganz bin ich noch nicht zufrieden. Das war letztlich noch in der Therme besser. Nach dem neuerlichen Anflug einer Verbesserung, bin ich sogar länger mit dem Zug gefahren und das obwohl man darüber klagte, dass die Klimaanlage im Hochsommer so große Probleme machte. Bei der Zugfahrt kam ich über die bei 20 Grad temperierte 1. Klasse zur bei 30 Grad temperierten 2. Klasse und befürchtete schon höhere Temperaturen. Sicherheitshalber habe ich einfach einen Liter Wasser in einer praktischen Plastikflasche mitgenommen.

Aber ich sollte das Wasser gar nicht brauchen, nach circa 30 Minuten wurde es mindestens 5 Grad kälter und es war recht angenehm mit dem Zug zu reisen. Und sonst weiß ich eigentlich auch gar nichts neues und wenn mir noch was einfällt werde ich das sicherlich hier schreiben. Das ich wieder alleine mit dem Zug gefahren bin ist doch schon was aber mit dem bin ich noch lange nicht zufrieden. Nächstes Jahr gibt es die Wunderpillen aus Amerika und dann bin ich gespannt ob die wirklich die versprochene Wunderwirkung haben.

Die Gute Nachricht zum Schluss

Nachdem wir wieder schon nicht Weltmeister geworden sind, hier noch eine gute Nachricht zum Schluss. Zum Schluss ist übertrieben, da ich noch nicht gedenke mit dem Bloggen aufzuhören aber mal etwas positives zur Abwechslung dachte ich mir.

Jetzt weiß ich genau was ich zum Aufbau bekommen habe und habe sogar schon die ersten Tabletten genommen. Auch wenn es nach meinem Neurologen nach nicht funktionieren kann, hat er auch die Untersuchungsergebnisse gesehen und diese sind der Beweis dafür, dass sich etwas erheblich verbessert hat.

Am Liebsten würde er natürlich alles auf das Cortison schieben und sagen dass es an diesem liegt aber das zusammentreffen der Wirkung zwei Mal hintereinander wäre doch ein sehr großer Zufall.

Ich habe mich übrigens dazu entschlossen kein Kombinationspräparat zu verwenden, sondern das gleiche wie beim letzten Mal um dem wirksamen Bestandteil so gut wie möglich zu isolieren. Um Sie nicht im Dunkel tappen zu lassen, ich bekam Zink und Selen zum Aufbau. Als Curazink und Selen 100 Mikrogramm.

Meine Augen sind nach drei Tagen fast perfekt und ich habe erheblich an Sicherheit gewonnen. Wirksam ist meines Erachtens aber nur das Selen und nicht das Zink aber ob das Zink vollkommen nutzlos ist, kann ich noch nicht behaupten und eine Wirkung konnte ich vielleicht sogar schon ausmachen aber ob diese Wirkung auch der Realität entspricht kann ich zumindest im Augenblick noch nicht sagen.

Ein Selenmangel konnte ich an Flecken auf meinen Fingernägeln nachvollziehen aber diese Flecken lösten sich mit den verschiedenen B-Vitaminen oder Kalzium/Magnesium Gabe auf. Nun kann ich natürlich nicht sagen, dass das Fehlen von Selen damit behoben wurde, möglicherweise wurden auch nur meine Symptome damit verschleiert.

Nachdem ich im Bereich Selen genauer recherchiert habe, stellte ich fest, dass ein Selenmangel meist durch extrem falsche Ernährung oder einem körperlichen Missstand wie auf einer schwere Krankheit beruhen und meist mit dem Mangel anderer Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente einhergeht.

Nun ist die Krankheit Multiple Sklerose bestimmt keine leichte Krankheit aber meiner Meinung nach löst eine andere Krankheit oder vielleicht sogar Tumor viel wahrscheinlicher die MS erst aus. Aber ich bin kein Neurologe der so etwas vielleicht sogar wissen könnte/sollte oder müsste.

Wie dem auch sei, früher habe ich mich bestimmt nicht gut ernährt aber bestimmt auch so gut, dass es zu keinem bleibenden Mangel hätte kommen dürfen. Also nehme ich jetzt einmal an, es ist etwas gewachsen und dies ist möglicherweise noch gar nicht als Krankheit oder Tumor identifiziert worden. Zur Erinnerung, Bakterien und Viren kennen wir auch noch gar nicht so lange.

Nachdem was ich weiter gelesen habe, sollte man als nächstes die Ursache für den Mangel beseitigen. Gut, wenn die Ursache für den Mangel nicht MS ist, könnte man an eine Beseitigung denken. Nun bin ich nicht ganz sicher ob diese Krankheit der Auslöser für den Seelenmangel ist oder der Selenmangel der Auslöser für die Multiple Sklerose ist. Jedenfalls ergeben im Zusammenhang mit dem Selenmangel alle meine Theorien einen Sinn und ich kann allen Zweiflern hiermit wirklich böse Kontra geben.

Selen und die B-Vitamine stehen jedenfalls direkt in Verbindung und zumindest bei mir wirken diese und nachdem der Neurologe meinen Befund überprüft hat, kann er sich diesen auch nicht mehr entziehen. Auch wenn er die Wirkung lieber auf das Cortison schieben würde.

Info zum Selenmangel

Irgendwas passiert wieder

Nun passiert fast immer etwas, nur selten eben auch etwas Gutes. An das muss man sich einfach irgendwie gewöhnen wenn man diese Krankheit hat.

Bei meinem Versuch nur die Vitamine als Therapie zu verwenden, bin ich auch innerhalb eines halben Jahres auch an die Grenzen gestoßen. Eine Therapie ohne einem Multiple Sklerose Medikamentes war also nicht möglich. Nun habe ich die Vitamine wieder mit dem Betaferon kombiniert und es stellt sich scheinbar langsam der gleiche Effekt wie beim ersten Mal ein.

Welcher das genau ist? Meine Situation verbessert sich täglich und das über das Niveau, das mein Neurologe es je für möglich gehalten hat. Wenn man so will, ist alles wenigstens teilweise, vielleicht zum großen Teil und mit unglaublich viel Glück auch ganz rückgängig zu machen. Ob es am Ende dann auch eine Heilung bedeuten kann, das kann ich hier aber nicht beurteilen. Ich schreibe hier primär nur über meine Erfahrungen. Und es wird gerade jetzt wieder richtig besser – das ist gerade die Erfahrung.

Selbst wenn es keine ständige Verbesserung bedeutet, rettet mich diese Kombination vielleicht bis zu besseren Medikamenten. Das wäre zumindest ein Anfang. Es ist nur schade das mich mein Radar verlässt und immer unzuverlässiger zu werden scheint. Früher konnte ich an der Intensität der Spasmen sagen ob meine Vitamin-Therapie der richtige Weg war oder nicht. Nachdem ich sozusagen jetzt fast keine Spasmen mehr habe kann ich im Prinzip nur raten ob die Medikation richtig oder falsch war. Jedenfalls war sie so richtig, dass sie eines meiner nervigsten Zipperlein bereits eliminiert hat.

Im Augenblick bin ich noch ein gutes Stück von meinem Ausflug zum Baden entfernt aber wenn es so weiter geht, wird es nicht mehr lange zur vergangenen Höchstform dauern.

Beim Thema Kochen fällt mir noch ein Ex-Freundin, beziehungsweise deren Mutter ein. Das muss man einfach noch sagen. Frau W. mehr darf ich nicht schreiben, ich bin nun soviel besser im Kochen als sie. Das klingt gehässig? Nein nicht wirklich, wenn ich mich mit gleicher Münze revanchieren würde, müsste ich noch viel gehässiger werden. Man muss aber dazu sagen, dass sie eigentlich ganz gut kocht, nur ich koche eben viel besser als sie.

Auf meine Vergangenheit gehe ich bestimmt in den nächsten Wochen auch noch genauer ein und dann erfahren Sie vielleicht auch, welche Probleme ich mit Frau W. genau hatte. Jedenfalls kann man den IQ nicht nur in Schulnoten messen, sie sind wohl eher nur ein Zeichen dafür ob jemand in der Schule lernen will oder nicht. Mancher kann es auch einfach wegen der Krankheit nicht wie die anderen.

Lassen Sie sich nicht verwirren aber diese Krankheit arbeitet viel länger in allen Kranken, als es von den Ärzten zugegeben wird. Das etwas nicht so ist wie bei anderen ist, dass wusste ich etwa im Alter von 10 Jahren und wenn ich zurückdenke gab es sogar bereits die ersten Anzeichen im Alter von 5-7 Jahre. Vielleicht kommen wir aber auch schon mit dieser Krankheit zur Welt und diese arbeitet nur so lange bis sie ausbricht. Dann wäre es aber eine Erbkrankheit und nicht das was uns die Ärzte weißmachen wollen.

Zu den Vitaminen

Am liebsten würde ich sagen, dass alle Vitamine aus dem Vitamin B Kreis jetzt helfen und das man diese Vitamine ganz gezielt auch gegen diese Krankheit einsetzen kann. Es ist aber ein klein wenig komplizierter und deswegen möchte ich kurz meine Erfahrungen schildern.

Das hoch dosierte Vitamin B3 hat scheinbar nur eine indirekte und keine direkte Wirkung. Vertrauen wir hierbei auf die Gerüchte, dass Vitamin B3 die Ausbreitung der Krankheit verlangsamen kann. Die hohe Dosierung muss aber dann wahrscheinlich trotzdem nicht sein. Es müsste eine Dosierung zwischen 10-20 mg an Vitamin B3 reichen und ob es wirklich wirkt muss jeder für sich selbst beantworten.

Vitamin B1 (bis 200 mg) + B6 (bis 100 mg) wirken relativ direkt und man wird schnell dazu verleitet die Vitamine wieder abzusetzen. Um mich selbst nicht zu vergiften nehme ich aber auch gerne den Vitamin B Komplex Forte mit 500 mkg Vitamin B12. Hier kommen wir zu einem weiteren hilfreichen Vitamin., dessen Wirkung leider weniger direkt als bei den anderen beiden ist. Diese Vitamine ergänzen die normale Therapie sehr gut und wirken leider nicht ganz von allein.

In 50 Jahren wird man bestimmt genaueres wissen und den Multiple Sklerose Kranken mit einfachen Pillen helfen können. Im Augenblick hätten wir es einfacher, wenn wir nur HIV hätten. Wogegen oder wofür die Vitamine wirken kann man auf der Seite Dosierungen sehen.

Aber insgesamt geht es mir zumindest mit den Vitaminen und der Betaferon Therapie gut. Gut ich hätte auf die Spritzerei verzichten können aber wie heißt es so schön, einen Tod muss man eben sterben. Beim Thema, mein Neurologe hat bereits angekündigt das wir auf die neuen Medikamente in Pillenform umsteigen werden. Ich glaube meine Krankenkasse wird das wohl am meisten freuen.

Seitdem ich mit dem einkochen angefangen habe, stelle ich fest wie beschissen doch die fertigen Menüs sind. Darf ich beschissen schreiben, na klar, das ist doch auch meine Seite…

Habe ich schon geschrieben dass ich von zu Hause aus arbeite? Nun wissen Sie auch wie es dazu kommt dass ich mein Essen selber kochen kann. Von der Qualität kann man das in etwa so sehen, wenn ich für ein Glas von meiner Pasta Souce 7,50 Euro nehmen würde, dann wäre sie das auch wert und ich hätte noch nicht mal kein schlechtes Gewissen dabei. Ganze Menüs für Rund 3 Euro verleiten mich, im Vergleich dazu, mich zu übergeben.

Jedenfalls kann man auch für wenig Geld sehr gut essen, gerade auch dann wenn es sehr schnell gehen muss. Einmal alle paar Wochen muss man sich dann auch den Stress mit den Einkochen machen aber das ist so weit in Ordnung. Übrigens das Walnuss Pesto ist zwar gut hat aber einen etwas fettigen Nachgeschmack und aus diesem Grund wahrscheinlich auch nur der einzige Versuch mit den Walnüssen.

Was es sonst neues gibt

Laut der Bildzeitung vom 21. Januar 2010 kommt ab dem nächsten Jahr ein wirksames Medikament in Tablettenform auf den Markt. Nicht das ich auf die B-Vitamine verzichten möchte aber sollten diese nicht alleine wirken, dann nehme ich lieber Tableten als mich an jedem zweiten Tag zu spritzen also werte ich diese Nachricht nun einfach einmal unforeingenommen und positiv.

Ob das Medikament dann das versprochene Medikament aus Amerika ist weiß ich nicht aber jede Nachricht die sich positiv auf diese Krankheit auswirkt ist eine gute Nachricht. Dann hoffen wir einmal das uns die Bildzeitung nicht zuviel versprochen hat und der Text sah im Detail dann so aus…

Bereits nächstes Jahr könnten die ersten Tabletten zur Behandlung von Multipler Sklerose auf den Markt kommen. Entsprechende Präparate sind in der Zulassungsphase, berichtet das „New England Journal of Medicine“ . Die Substanzen „Cladribine“ und „Fingolimod“ wurden an über 1000 Menschen getestet – mit großem Erfolg: Die Wahrscheinlichkeit einen Krankheitsschub zu erleiden verringerte sich durch die Medikamente um 50 bis 60 %. Bislang sind zur Behandlung des Nervenleidens MS Injektionen oder Infusionen nötig.

Quelle: www.bild.de

Bestimmt schreibt uns die Bildzeitung auch bald näheres darüber, sollte ich darüber stolpern werde ich wieder näheres darüber schreiben und ansonsten direkt auf den Artikel verweisen.

P.S. Mir geht es immer noch gut aber nicht so gut wie bei der ersten Spritze. Spätestens am Montag werde ich dann entscheiden ob ich wieder Betaferon spritzen werde oder nicht.

Wär hätte das gedacht

Eine kleine Spritze aber eine große Wirkung, vielleicht nicht so groß wie die empfohlenen 200 mg Spritze aber es war auch das Ziel erst einmal zu sehen welche Wirkung die kleinere Dosis hat.

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Vitamin B Erklärung englisch

B-Vitamine und Multiple Sklerose

Nun interessiert das bestimmt jeden, der hier ab und an mal auf diese Seite kommt. Deswegen erkläre ich es heute kurz, denn diese Frage werden sich die Meisten Leser meines Blogs stellen.

Als ich meine Diagnose bekam, suchte ich zu Anfang nach einer alternativen Therapie. Wie es mein Neurologe aber sagte, es war nur der Zeitpunkt am dem die Ärzte diese Krankheit bei mir festgestellt haben. Multiple Sklerose muss ich aber schon viele Jahre zuvor gehabt haben und irgendwie hab ich es trotzdem geschafft mich durchs Leben zu schlängeln.

Fairerweise muss ich auch sagen, damals ohne die Vitamine war auch Betaferon noch das Beste was ich machen konnte und es ging mir tatsächlich zu Anfang auch ein Stück besser, so dass ich wieder etwas mehr Leben in mir hatte. Wenn ich das allerdings mit den B-Vitaminen vergleiche, war die erste erhebliche Verbesserung nur ein Teil von dem, was ich augenblicklich mit den B-Vitaminen spüre.

Nun wieder zurück zur Entdeckung, ganz am Anfang meiner offiziellen Krankheit, also in den Jahren 2006 – 2007, war ich natürlich wie jeder neu erkrankte, auf jede alternative Behandlung neugierig. Also stöberte ich auf amerikanischen Webseiten nach der Krankheit und fand schließlich heraus, dass Multiple Sklerose dort experimentell mit Vitamin B12 behandelt wird.

Nach den ersten positiven Ergebnissen mit Betaferon, verfrachtete ich alles weit in meinen Hinterkopf und dachte einige Jahre nicht mehr darüber nach. Einige Jahre und einige Schübe später sollte ich allerdings wieder daran erinnert werden, denn meine Schwester suchte nach einer Alternative und wollte Vitamin B12 ausprobieren.

Sie ging also in die Apotheke und kaufte sich von Hevert den Vitamin B-Komplex forte, weil in diesem konzentriertes Vitamin B12 ist. Nach den ersten Tagen rief sie mich dann an und sagte es wirkt und mit den vielen Mikroverbesserungen, die ich mit dieser Krankheit schon erlebt hatte war ich sehr vorsichtig, denn ein Medikament mit mehr oder weniger erfolgreicher Behandlung und die vielen kleinen Helferlein von Cola Zero bis Magnesium-Calcium von Kneip, sollten alles so gut wie es nur möglich im Lot halten.

Ich ging also in die Apotheke und kaufte mir den gleichen Vitamin Cocktail wie zuvor meine Schwester gekauft hatte und stellte nach einigen Tagen fest, es wirkt wirklich aber wie und warum wirkte es? Ich wollte das von Anfang an genauer wissen und nachdem ich zu dieser Zeit noch glaubte, dass es das Vitamin B12 alleine wäre, kaufte ich mir das hoch dosiert im Versandhandel. Hierzu muss ich sagen, eine Apotheke ist nicht teurer und die Medikamente von Hevert sind vertrauenswürdiger als die Mogelpackungen bei eBay oder Amazon.

Jedenfalls habe ich mir die doppelte Dosis von Vitamin B12, also 1000 Mikrogramm bestellt. Nachdem ich ca. 2 Wochen nur Vitamin B12 genommen hatte, waren alle positiven Wirkungen verflogen und es ging mir eigentlich wieder schlecht, bis zu dem Punkt, an dem ich wieder anfing, den Komplex zu nehmen. Dieses Ergebnis weckte in mir die Idee, diesen Umstand genauer zu erforschen und um es ausschließen zu können, wollte ich mit dem Vitamin B1 beginnen.

Bei meiner Recherche zum Vitamin B1 habe ich allerdings entdeckt, dass es eine Krankheit gibt, die sehr verwandt mit der Multiple Sklerose ist und ich habe mich dann dazu entschlossen auch in dieser Richtung zu forschen. Nachdem bereits mein Vater wie ein Beri-Beri-Kranker aussah, wollte ich es genauer wissen und fing an, mehrmals am Tag 200 mg Vitamin B1 (circa 3 Mal Morgens-Mittags-Abends) einzunehmen und ein Großteil der Beschwerden verbesserte sich erneut, wenn auch nicht alle.
Also musste im Vitamin B Komplex auch noch ein anderes wirksames Vitamin sein. Die Vitamine B6+B12 wirken aber nur teilweise. Hier bitte in den Menüpunkt Dosierungen sehen.

Auch wenn heute Krankheiten wie Beri-Beri ausgestorben sein sollen, muss Multiple Sklerose in diesen Krankheitskreis gehören oder vielleicht sogar das Gleiche sein und durch eine Behandlung in diese Richtung sollte zumindest einen kleinen Erfolg zeigen. Natürlich kann ich nicht sagen, ob sich das bei jeder MS so verhält aber bevor man gar nichts macht, könnte man auch eine solche Therapie versuchen. Man kann auch weiterhin Betaferon spritzen, vielleicht wirken beide Therapien sogar zusammen am Besten aber soweit bin ich mit meinen Selbstversuchen noch lange nicht.