Dosierungen

Hier werden aktuelle Dosierungen und deren Wirkung beziehungsweise deren fehlende Wirkung bei zu geringe Dosierung dargestellt.

Die Dosierungen werden gerade ständig angepasst und deswegen sind die hier aufgeführten Werte nicht mehr auf dem aktuellsten Stand. Im Augenblick, also nach der Cortison Therapie verlangt mein Körper noch nach dem Vitamin B Komplex Forte von Hevert und mit diesem alleine erziele ich gute Ergebnisse.

Scheinbar ist die Dosierung der Vitamine sehr schwierig und jede Apotheke freut sich beim ausprobieren, denn sie verdient am meisten bei den Versuchen mit. Also leeres B3 Depot aufgefüllt und jetzt wieder zurück zum Anfang mit dem Vitamin Komplex.

Auch wenn inzwischen meine Ärzte von einer Wirkung überzeugt sind, habe ich noch keinen genauen Anhaltspunkt für eine wirklich funktionierende Therapie. Ich kann also bisher nur meinen Zustand halten oder etwas verbessern, von einer Heilung bin ich noch weit entfernt und muss auch weiterhin mit meinen Ärzten zusammenarbeiten. Sobald ich dem Geheimnis näher auf die Spur komme, werde ich es hier so gut wie möglich dokumentieren. Nicht das alle die gleichen Versuche über sich ergehen lassen müssen.

Vitamin B1
Dieses Vitamin hilft zur Stabilität und der Ausdauer, außerdem bekämpft es die Hotspots, die bei meinem Neurologen Spaßmus heißen. Teilweise Beseitigung vom Doppelblick. Die Wirkdauer ist über einige Stunden begrenzt aber bei den Hotspots oder dem Doppelblick könnte das auch eine lang anhaltende oder Permanente Verbesserung ergeben. Hier habe ich zu wenige Erfahrungswerte bisher. Akut nehme ich das Vitamin B1 sogar in 100 mg Schritten mehrmals am selben Tag. Bei großer körperlicher Anstrengung zum Beispiel. Im Normalfall von Dosierung 200 mg am selben Tag. Verteilt in 100 mg morgens und 100 mg abends. Hier kann man auch zu Beginn mit zwei Mal 200 mg oder drei Mal 200 mg starten. Sollte man nach einiger Zeit aber wieder senken. Bei einer Überdosierung gibt es Ausschlag oder Durchfall. So steht das zumindest im Internet.

Vitamin B6
Sensibilität steigern und Schübe hinauszögern – vielleicht sogar komplette Beseitigung der Schübe. Auch Vitamin B6 wirkt gegen Doppelblick aber hier muss man mit der Dosierung vorsichtig sein, viel hilft nicht immer viel. Bei akuten Problemen verwende ich 100 mg am Tag und bei kleineren, die ich mit der Krankheit in Verbindung bringen kann noch 50 mg und wenn ich keine akuten Probleme habe, nehme ich gar nichts mehr. Bei einer Symptomatik, die mit einem Schub in Verbindung stehen könnten sollten einige Tage, die Dosis 100 mg Vitamin B6 schon Wirkung zeigen. Bitte Vitamin B6 vor dem Schub nehmen und nicht erst wenn dieser dann da ist. Am besten den Hausarzt wegen der Dosierung dazu fragen.

Vitamin B12
Steigert ebenfalls die Berührungsempfindlichkeit und ist wahrscheinlich bei MS-Kranken für die Zellregeneration besonders wichtig. Nachdem der Körper besonders wenig von diesem Vitamin benötigt, sollte man die Dosierung nicht ins unermessliche Steigern und vielleicht bei maximal 500 Mikrogramm Tageshöchstdosis bleiben. Eine Dosierung von einem Zehntel müsste jedoch ausreichend sein. Dazu sollte man genau auf seinen Körper hören und die Dosierung anpassen, bzw. sich den Vitaminspiegel im Blut von Zeit zu Zeit kontrollieren lassen.

Spritzen
Mit Spritzen konnte die Tiefenwirkung kurzfristig gesteigert werden. Nach einem Tag 200 mg gespritzt, verblasst allerdings die Wirkung von Vitamin B1 und ich musste zusätzlich Tabletten einnehmen. Das beste Ergebnis, wenn auch eben wiederum nur sehr kurzfristig, hatte ich schließlich mit der Kombination von Vitamin B1 und B6, nachdem ich zum ersten Mal gespritzt wurde. Es war so als ob ich durch eine Brille gesehen hätte. Leider war dieser Effekt nicht von langer Dauer und später ließ ich mir nur noch hochdosiert Vitamin B1 spritzen. Vielleicht ist auch eine niedrigere Dosis ausreichend, die nur lange genug verabreicht wird. Ein weiterer Punkt der erforscht werden sollte.

Fazit
Es gibt durchaus noch andere B Vitamine die im Zusammenhang mit dieser Krankheit stehen könnten aber soweit bin ich im Augenblick noch nicht gekommen. Für Tipps die im Zusammenhang mit Multiple Sklerose und den B Vitaminen stehen, bin ich jeder Zeit dankbar.

Diese drei Vitamine verbessern meinen Zustand merklich und sobald ich genaueres weiß, werde ich das natürlich wieder schreiben aber im Augenblick ist es nur eine merkliche Verbesserung, die man nur durch die Einnahme verschiedener Vitamine erreichen kann. Ich persönlich finde das gut…

Aktuell stelle ich aber fest, dass mir die Spritzen eine besser Wirkung ergeben und dass ich ohne die Spritzen wieder größere Probleme bekommen würde. So schön der Gedanke auch ohne Spritzen auszukommen ist aber ganz ohne geht es scheinbar doch nicht. Wenigstens treten diese extremen Nebenwirkungen wie bei anderen MS-Medikamenten nicht auf und deswegen kann man mit den Vitaminspritzen auch besser leben.

Spritze 10 mg B1 und 10 mg B6 gegen den berüchtigten Doppelblick. Am ersten Tag ergab sich bereits eine erhebliche Verbesserung. Nachdem ich die Vitamine auch als Tabletten eingenommen habe stelle ich mir die Frage, warum ich diese nicht verarbeite oder warum ich auf diese geringe Dosis Vitamine bereits reagiere. Scheinbar sind Tabletten nur für oberflächliche Probleme zu gebrauchen, ich verfolge das genauer und werde es auch weiter dokumentieren.

Update:
Scheinbar haben die Tabletten allein nicht geholfen. Mit Vitamin B1 Spritzen 100 mg stellt sich nun erneut eine Verbesserung ein. Wer das ausprobieren möchte sollte mit einem Hausarzt sprechen der auch Vitamine spritzt.

Bei Verwendung des Kombipräperates stellte ich eine Verbesserung durch das hoch dosierte Vitamin B12 fest. Ich glaube weiter das Vitamin B6 mit 100 mg zu hoch dosiert ist. Sollte ich weiterhin Probleme haben, werde ich den Cocktail nicht weiter spritzen können.

Möglicherweise ist hochdosiertes Vitamin 12 + Vitamin B1 aber eine sinnvolle Kombination. Vitamin B6 könnte auch nur bei mir funktioniert haben da mein Vitamin B6 Depot zu leer war. Angeblich wirkt auch noch Vitamin B3 aber zuerst sollte ich das genauer erforschen bevor ich mit einem neuen Vitamin experimentiere. Jedenfalls wirken sich viele B-Vitamine positiv auf die Krankheit aus. Ob diese Vitamine schließlich als Ersatz für eine Therapie dienen oder nur in Verbindung mit einer Therapie funktionieren können, das bin ich gerade beim Erforschen.